Optische Industrie in Mitteldeutschland

Der Hochtechnologiestandort Jena, in Thüringen, ist schon seit jeher ein Innovationsmotor der optischen Industrie. Wichtige Begründer der optischen Industrie waren Carl Zeiss und Ernst Abbe, die sich bereits im 19. Jahrhundert in der Region mit wesentlichen Fragen optischer Instrumente beschäftigten.

Rund um den Standort Jena bündeln sich über 90 Akteure der optischen Industrie. Als Kerngebiet des Kompetenznetzwerks optische Technologien, kurz OptoNet, verbinden sich hier Forschungseinrichtungen, spezialisierte Unternehmen sowie Bildungsinstitute, Kapitalgeber und auch öffentliche Einrichtungen. Das erklärte Hauptziel ist die Entwicklung der optischen Technologie am Thüringer Standort. Man möchte die Region weiter in ihren Bestrebungen stärken und entsprechende Maßnahmen forcieren.

Europas „Optics Valley”

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Um die berühmte „Stadt des Lichts“, Jena, wie sie ehrfürchtig genannt wird, erwirtschaften wichtige Unternehmen, wie Jenoptik, Schott oder Zeiss durchschnittlich ca. 13 % des Jahresumsatzes der deutschen Gesamtbranche. Die dort umliegenden Universitäten, Hochschulen sowie Forschungszentren machen die Region zu einem der erfolgreichsten und wichtigsten „Optics Valley“.

Weltweit hervorragender Ruf

Das Kompetenznetzwerk Optische Technologien ist ein Zusammenschluss von ca. 100 Unternehmen der optischen Industrie sowie diversen Forschungs- und Bildungseinrichtungen, öffentlichen Einrichtungen und auch Kapitalgebern. Das Kompetenzzentrum hat es sich zur Aufgabe gemacht die Wettbewerbsfähigkeit der Optischen Industrie in der Region zu erhalten bzw. weiter zu forcieren. Der Jahresumsatz der Region umfasst in Summe beinahe 2,5 Milliarden Euro. Die Exportquote der Produkte beträgt mehr als 65 %. Es sind ca. 15.000 Mitarbeiter der Region im „Optics Valley“ beschäftigt.

OptoNet e.V. – Photoniknetzwerk Thüringen

Das Photoniknetzwerk vertritt nachhaltig die Interessen seiner führenden Akteure. Es sieht sich selbst als Plattform zur Vernetzung, zum Austausch und vor allem auch zur Kooperation. Neben diesen fundamentalen Aufgaben sorgt die OptoNet e.V. jedoch auch für internationale Sichtbarkeit, insbesondere durch ein komplexes Standortmarketing. Ansässige Unternehmen werden zusätzlich durch das Netzwerk bei der Nachwuchsgewinnung aktiv unterstützt.

Die OptoNet CoOPTICS GmbH

Die CoOPTICS GmbH ist eine 100 %-ige Tochter der OptoNet e.V. Das Unternehmen sieht sich selbst als einen Managementdienstleister. Es unterstützt und berät im Bereich des Projekt- und Innovationsmanagements. Aufgrund der Verwandtschaft zur OptoNet e.V. ist es dem Unternehmen möglich auf ein komplexes Netzwerk insbesondere von Partnern im „Optics Valley“ zurückzugreifen und dem Kunden einen echten Mehrwert in der Praxis, vor allem bei F&E Projekten, anzubieten. Hierbei können Synergien zu anderen Unternehmen der gleichen Branche problemlos gefunden und entsprechend der zu bearbeitenden Thematik schnelle Lösungsansätze entwickelt werden.

Die Beratungsdienstleistung des Unternehmens umfasst vornehmlich technologische Bereiche, schließt jedoch auch das Innovationsmanagement mit ein.

Die Schwerpunkte sind folgende:

  • Strukturierung/ Bewertung von Technologie- sowie Projektideen bezogen auf deren Förderfähigkeit
  • Beratung bezüglich der Anwendbarkeit und auch Auswahl möglicher Förderprogramme
  • Beratung/ Unterstützung bei der Auswahl sowie Suche möglicher Projektpartner
  • Erstellung einer Projektskizze
  • Erstellung eines ganzheitlichen Fördermittelantrags
  • Beratung strategischer Technologie– sowie Forschungsausrichtungen
  • Beratung/ Entwicklung sowie Etablierung eines Innovationsmanagements im Unternehmen

Die Vision des Unternehmens für das „Optics Valley“

Aufgrund der ausgebauten Innovationsfähigkeit und der vorteilhaften Standortbedingungen wird es der Region Thüringen auch zukünftig möglich sein, nachhaltiges Wachstum zu erzeugen. Es wird das Aushängeschild Europas in der optischen Technologie und der erfolgreichste Optikstandort Europas sein.

Optische Technologien werden auch in Zukunft wesentliche Beiträge zur Lösung aktueller Probleme der Menschheit leisten. Die Vorreiterrolle bei den optischen Technologien wird hiermit einhergehen. Durch die hohe Innovationsfähigkeit wird es der Region gelingen, im internationalen Wettbewerb, zu bestehen.