Ottostadt Magdeburg: Die Hauptstadt Sachen-Anhalts

Magdeburg ist die Landeshauptstadt Sachen-Anhalts und stellt das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Bundeslandes dar. Magdeburg liegt an der Elbe und bietet eine große Auswahl an erholsamen Plätzen sowie an Bildungs- und Sportangeboten, die sowohl Besucher, als auch Magdeburger selbst, anzieht.

Darüber hinaus beruft sich Magdeburg seit Anfang 2010 auf die eigene Geschichte und bezeichnet sich selbst als „Ottostadt“ – ein Image, das Magdeburg seitdem maßgeblich in der Öffentlichkeit prägt.

Entwicklung und Geschichte: Von der Gründung bis heute

Die Geschichte Magdeburgs beginnt im Jahr 805 mit der ersten Erwähnung im Diedenhofer Kapitular. Historisch wurde die Stadt nach der Gründung des Erzbistums Magdeburg im Jahr 967 besonders von Otto I. geprägt: Dieser sorgte für eine prächtige Ausstattung der Elbstadt und ließ beispielsweise eine Kirche errichten. In dieser Zeit regierte Otto, der Große, das Heilige Römische Reich von Magdeburg aus. Nach 3 Jahren verstarb Otto I., dessen Überreste im Magdeburger Dom aufbewahrt werden.

Im zweiten Weltkrieg wurde Magdeburg massiv unter Beschuss genommen – die Schäden wurden nach dem Krieg beseitigt und das Stadtbild erholte sich. So wurden in der Nachkriegszeit die wichtigsten Gebäude, wie der Magdeburger Dom, restauriert. Heute präsentiert sich Magdeburg als weltoffene und moderne Stadt, die dennoch ihre Geschichte und ihren Werdegang nicht vergessen hat.

Kulturelle und wirtschaftliche Situation Magdeburgs

Die kulturelle Seite Magdeburgs ist eng mit ihrer Geschichte verknüpft. Besonders die sakralen Sehenswürdigkeiten, der Dom St. Mauritius und St. Katharina sowie das Kunstmuseum „Kloster Unser Lieben“ sind aufgrund ihres beeindruckenden Baus weithin bekannt – der Magdeburger Dom ist beispielsweise im gotischen Stil gehalten und der erste seiner Art in Deutschland.

MagdeburgHundertwasserRegionMitteldeutschland

Auch ein architektonisches Meisterwerk des bekannten Künstlers Hundertwasser findet sich in Magdeburg: Die Grüne Zitadelle von Magdeburg ist bunt und vielseitig gestaltet, wodurch das Stadtbild noch einmal deutlich aufgewertet wird. Hier wird bereits deutlich, dass Kunst und Kultur einen festen Platz in dieser Stadt einnehmen. Zahlreiche Museen, Theater, Kinos und Galerien werten die Stadt kulturell auf und bieten Bewohnern sowie Besuchern ein vielfältiges Angebot an Veranstaltungen.
Eines der beliebtesten Museen ist das Kulturhistorische Museum, in dem vor allem Gemälde des 15. bis 20. Jahrhunderts, Textilien und Möbel ausgestellt werden.

Wirtschaftlich steht die Stadt hoch im Kurs. Die Verbindung zwischen innovativer Moderne und Tradition lässt sich hier finden – nationale und internationale Unternehmen lassen sich nieder, um das Zentrum Sachsen-Anhalts, als günstigen Wirtschaftsstandort zu nutzen. Besonders die Logistikbranche, das Gesundheitswesen und der Maschinen- und Anlagenbau sind hier leistungsstark und oft vertreten.

Besonderheiten und touristische Anlaufstellen der Hauptstadt Sachsen-Anhalts

Eine besonders charakteristische Eigenschaft Magdeburgs ist sicher die enge Bindung zu Otto I. und Otto zu Guericke, dem bekannten Politiker, Juristen und Erfinder, der in Magdeburg geboren wurde. Beide Persönlichkeiten hatten einen bedeutenden Einfluss auf die Hauptstadt Sachen-Anhalts, was auch heute noch durch Denkmäler und Feste deutlich wird.

Ein besonderes Highlight für Besucher sind auch die Straßenbahnen Magdeburgs: Verschiedene originale Pferdebahnwagen, Triebwagen, Beiwagen und Schienenschleifwagen versprühen ein charmantes Flair. Durch sorgfältige Pflege sind diese Wägen, auch 120 Jahre nach der ersten Inbetriebnahme, optisch immer noch einwandfrei.